
ARC-GREENLAB vermisst Verkehrsanlagen und -stationen, Empfangsgebäude und Ingenieurbauwerke im Auftrag der BPR Dr. Schäpertöns Consult GmbH & Co. KG sowie der DB Station&Service AG und DB Netz AG im Rahmen der Modernisierung der Lehrter Stammbahn. Das Projekt umfasst die Erstellung digitaler Zwillinge von Bahnstationen samt Umgebung für die Grundlagenplanung. Dies betrifft die Stationen Buschow, Nennhausen, Vinzelberg und Uchtspringe in Brandenburg.
Dafür mussten die baulichen und technischen Elemente der Stationen im Vorfeld mit dem 3D-Laserscanner vermessen werden. Im nächsten Schritt wurden die erzeugten Punktwolken der CAD-Bearbeitung übermittelt. Dort folgte die Erstellung von BIM-Bestandmodellen in einem einfachen Detailierungsgrad (LoD 200). Die 3D-Modelle bilden Größe, Form und Umgebung des Objektes der Anlagen und Bauelemente ab.
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Die DB Netz AG baut die Lehrter Stammbahn und die parallel verlaufende Schnellfahrstrecke aus. Für einen reibungslosen Ablauf des Projektes erhalten einige Bahnstationen des Regionalverkehrs eine vorübergehende Ersatzstation, bevor diese modernisiert werden. Der Ausbau der Lehrter Stammbahn erstreckt sich von Vorsfelde bei Wolfsburg über Stendal in Sachsen-Anhalt bis nach Wustermark in Brandenburg und hat eine Länge von 140 km. Der Zugverkehr auf der Lehrter Stammbahn wird mit Diesel betrieben, da Oberleitungen fehlen. Zudem müssen Güter- und Regionalverkehr zwischen Bamme und Ribbeck die Schnellfahrstrecke benutzen, da ein drittes Gleis fehlt. Dies führt zu einer vollständigen Auslastung des Abschnittes. Geplant ist eine Anhebung der Geschwindigkeit auf bis zu 250 km/h auf der Schnellfahrstrecke und auf bis zu 160 km/h auf der Lehrter Stammbahn. Die Oberleitungen müssen umgebaut bzw. überhaupt erst realisiert werden, damit die Lehrter Stammbahn elektrisch betrieben werden kann. Der Abschnitt zwischen Bamme und Ribbeck erhält ein drittes Gleis, sodass die langsameren Züge nicht auf die Schnellfahrstrecke ausweichen müssen. Die Maßnahmen dienen kürzerer Reisezeiten für Passagiere und optimierter Betriebsqualität. Bis 2036 soll das Projekt abgeschlossen sein und in Betrieb gehen.
Mehr Informationen zur Ausbaustrecke Hannover – Berlin finden Sie hier.
